„Neue Wege auf alten Pfaden"
Über die Initiative
Der Umgang mit dem Wolf wirft Fragen auf, die viele Menschen bewegen. Unser Anliegen ist es, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzuführen und über Ansätze für ein langfristiges, naturnahes Miteinander zu sprechen. Bei unserer Veranstaltung stehen die aktuellen Entwicklungen im „Wolfsmanagement“ im Mittelpunkt. Ziel dieses Fachaustauschs ist es, verschiedene Ansätze für ein Nebeneinander von Mensch und Wolf sachlich zu erörtern. Der gemeinsame Austausch dient dazu, bestehende Konzepte zu reflektieren und zukunftsfähige Strategien für den Umgang mit Wildtieren in unserer Kulturlandschaft zu besprechen.
Dieses Projekt eröffnet bewusst einen anderen Raum: einen Raum für Dialog statt Konfrontation, für Verständnis statt Polarisierung und für gemeinsame Lösungen, statt vorschneller Entscheidungen.
Der „COEXISTENCE WALK – Gemeinsam Gehen für den Wolf“ lädt dazu ein, neue Wege auf alten Pfaden zu gehen. Über mehrere Tage verbinden wir Unterwegssein in der Natur mit Austausch, Wissen und Begegnung. Wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und unterschiedliche Sichtweisen kommen zusammen – nicht, um Gegensätze zu verhärten, sondern um Brücken zu bauen.
Im Mittelpunkt steht eine einfache, aber entscheidende Frage:
Wie kann ein tragfähiges
Zusammenleben von Mensch und Wolf gelingen?
Wir suchen erweiterte Möglichkeiten zur
gesicherten Koexistenz. Darum lebt dieser Weg von den Menschen, die ihn mitgehen. Von Neugierigen,
Fachleuten, Interessierten – und auch von kritischen Stimmen, die bereit sind, sich auf einen offenen Dialog
einzulassen.
Schauen Sie genauer hin. Gehen Sie ein Stück mit uns. Und werden Sie Teil eines Dialogs, der etwas verändern kann.
Die Route
Von Schwedt/Oder nach Liepe – wir folgen den historischen Rückkehrrouten der Wölfe durch die Brandenburg-polnische Grenzregion.
Das Programm
Moderierte Fachdiskussionen, Feldexkursionen und inspirierende Begegnungen mit Expertinnen und Experten aus Deutschland, Polen, Österreich und der Slowakei. (Programm aktuell in Abstimmung)
Referentinnen & Referenten
Ein interdisziplinäres Team aus Wissenschaft, Naturschutz, Recht und Medien beleuchtet das Thema Wolf aus allen Blickwinkeln.
Mitmachen
Mitgehen. Mitreden. Mitgestalten. – Der COEXISTENCE WALK lebt von Menschen, die bereit sind, aufeinander zuzugehen.
Eindrücke
Non-Profit Initiative
Als Non-Profit-Projekt sind wir auf Unterstützung angewiesen. Spenden an die Naturschutzinitiative e.V. (NI) sind steuerlich absetzbar.
Naturschutzinitiative e.V. (NI)
Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) unterstützt die Initiative als strategischer Partner
bei der Verwaltung der Fördergelder. Spenden sind steuerlich absetzbar.
Fragen & Antworten
Der COEXISTENCE WALK ist eine mehrtägige Wander- und Dialoginitiative, die zur Projekteröffnung vom 29. Mai bis zum 04. Juni 2026 stattfindet. Unter dem Motto „Neue Wege auf alten Pfaden“ wandern wir von Westpolen (Schwedt/Oder) nach Brandenburg (Liepe), um eine sachliche und emotional ausgewogene Debatte über das Zusammenleben von Mensch und Wolf zu fördern.
Nein. Wir grenzen uns bewusst von öffentlichen Protestkundgebungen oder Demonstrationen ab. Der Walk ist eine Dialoginitiative. Unser Ziel ist nicht der Konflikt, sondern der Aufbau von Brücken zwischen Fachleuten, Medien und der Öffentlichkeit durch deeskalierende und evidenzbasierte Kommunikation. Allerdings sind wir mit der überwiegend Interessen geleiteten Art und Weise, wie aktuell über den Umgang mit dem Wolf entschieden wird, nicht einverstanden! Insbesondere Maßnahmen wie die Bejagung stehen vielfach im Widerspruch zu einem ausgewogenen, zukunftsfähigen Umgang mit „dem Rest“ unserer natürlichen Umwelt. Wir suchen Wege zur gesicherten Koexistenz, deshalb steht die eine einfache, aber entscheidende Frage im Mittelpunkt: Wie kann ein tragfähiges Zusammenleben von Mensch und Wolf (und anderen Arten) zukunftssicher gelingen?
Der Ort ist symbolisch gewählt. Er steht für die eigenständige Rückkehr der Wölfe nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“. Wir nutzen das Umfeld des „Grünen Bands“, um den historischen Kontext mit zukünftigen Lösungen für eine tragfähige Koexistenz zu verknüpfen.
Ja, es bestehen konkrete Beteiligungsangebote für die Öffentlichkeit im Rahmen unserer partizipativen Kampagne. Es gibt ein externes Teilnehmermanagement, über das du dich für die Wandergruppe anmelden kannst (zum Kontakt-/ Anmeldeformular oder Telefon/WhatsApp +49 151 59207010).
Der Tag ist zweigeteilt: Vormittags und nachmittags finden geführte Wanderetappen (Exkursionen) auf Feld- und Waldwegen statt, bei denen es thematische Impulse gibt. Im Anschluss folgen Fachveranstaltungen mit wissenschaftlichen Fakten, Erfahrungsberichten und moderierten Diskussionen (siehe Verlaufs-/Programmplanung).
Keine Sorge, unsere Logistikplanung umfasst Alternativrouten und Transportoptionen, falls das Wetter eine Wanderung unmöglich macht.
Ein Begleitfahrzeug stellt Wasser, Snacks und Erste-Hilfe-Material bereit. Zudem organisieren wir die Verpflegung sowie den Gepäcktransfer zwischen den Unterkünften.
Ja. Wir haben ein festes Notfallmanagement für Mensch und Hund. Ein Shuttlefahrzeug ist jederzeit verfügbar, und wir stehen in Kontakt mit örtlichen Rettungsdiensten und Tierärzten.
Der COEXISTENCE WALK ist ein Non-Profit-Projekt. Übernachtungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst. Die Finanzierung von z.B. Tagungsräumen, Referentenaufwendungen etc. erfolgt unter anderem über ein Spendenkonto, das mit Unterstützung des Vereins Naturschutzinitiative e.V. (NI) eingerichtet wurde. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist grundsätzlich kostenfrei. Für eine langfristige Finanzierung sind wir dennoch auf Spenden angewiesen.
Anmeldung & Kontakt
Sie sind Journalist oder möchten als Partner (innerhalb der Interessengemeinschaft / IG) Teil des Netzwerks werden? Wenden Sie sich bitte an unser Medienteam (Ralf Meurer unter Telefon/WhatsApp +49 151 59207010) oder die Projektleitung (Peter Nawrath unter Telefon/WhatsApp +49 179 7337535) für Hintergrundgespräche und Pressematerial.
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